• Hart am Wind Düsseldorf
    Der Erfolg geht weiter
    Die Athleten der Segelnationalmannschaft als Inspiration für den Mittelstand? Schon in ihrem ersten Jahr ...

    Die Athleten der Segelnationalmannschaft als Inspiration für den Mittelstand? Schon in ihrem ersten Jahr ...  Weiterlesen »

  • STG und SAP
    Roadshow-Neustart in Singen
    no excerpt

    „Hart am Wind“: Zweite Auflage startet in Singen Die Roadshow „Hart am Wind“ tourt wieder durch Deutschland. Mit an Bord ist  Weiterlesen »

Voll auf Kurs in Hamburg


„Hart am Wind“ voll auf Kurs: Rückblick auf Hamburg

Sie ist die Stadt mit den meisten Brücken Europas und beherbergt den größten deutschen Seehafen: Hamburg bot die ideale Kulisse für die Roadshow „Hart am Wind“. Bei der zweiten Etappe am 13. November waren wieder Spitzensportler des Sailing Team Germany mit an Bord, das in der Hansestadt seinen Firmensitz hat – und es wurden zahlreiche Brücken gebaut zwischen Sport und Wirtschaft, großen und kleinen Unternehmen.

 

Faszinierende Hightech, rasanter Spitzensport, Fachbeiträge, Meet-and-greet und viel Entertainment: Über 150 Gäste waren in das Audi Zentrum Elbvororte gekommen und ließen sich in Sachen Innovation inspirieren: Es wurde geplaudert und gefachsimpelt und jede Menge Business Cards wechselten die Besitzer. Die Besucher konnten außerdem ganz exklusiv den Business Performance Index (BPI) testen. In weniger als einer Stunde ermöglicht die Anwendung den Branchenvergleich und ermittelt zuverlässig, wo Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz im Wettbewerb stehen.

 

Volles Haus im Audi Zentrum Hamburg. Über 150 mittelständische UnternehmerInnen kamen zur zweiten Station von „Hart am Wind“.

 

Sailing Team Germany mit an Bord

Mit am Start war Spitzensegler Heiko Kröger. Der 46-Jährige ist sowohl mehrfacher Weltmeister als auch Deutscher Meister, hat unter anderem Paralympics-Gold in Sydney gewonnen und seine Medaillensammlung dieses Jahr in London bei den Paralympics um Silber erweitert. Zusammen mit Sailing-Team-Germany-Geschäftsführer Oliver Schwall gab er faszinierende Einblicke in die Welt des Segelsports. Die Nationalmannschaft setzt in Training und Wettbewerb auf innovative IT-Technologien. Ein GPS-basiertes Trackingsystem an den Booten übermittelt den Sportlern etwa Renndaten in Echtzeit. So kann das Team seine Strategie und Taktik rechtzeitig auf veränderte Wettkampfbedingungen anpassen.

 

Oliver Schwall, Geschäftsführer des Sailing Team Germany (links) und Heiko Kröger, Paralympics-Segler und Silbermedaillengewinner in London, sprechen von Innovationen im Spitzensport.

 

Für die Roadshow-Gäste hatte Kröger etwas ganz Besonderes im Gepäck: Seine Silbermedaille von London und das dazugehörige Sportgerät, sein 2.4mR-Boot. Der Name des Kielbootes leitet sich aus den Maßen ab. Mit etwas mehr als vier Metern Länge und einem Gewicht von 260 Kilogramm zählt es zu den kleinsten Segelbooten überhaupt. Gesteuert wird es über Fußpedale oder eine Pinne vor der Brust. Das Boot bietet jedem Segler absolute Chancengleichheit: Größe, Gewicht oder Kraft spielen keine entscheidende Rolle. Es eignet sich deshalb auch ideal für körperbehinderte Segler. Heiko Kröger, der ohne linken Unterarm geboren wurde, hat in dieser Klasse sowohl bei den Paralympics als auch bei Wettbewerben von Nicht-Behinderten, wie etwa den Deutschen Meisterschaften oder dem World Cup Kiel, bereits zahlreiche Erfolge erzielt.

Grenzenlos erfolgreich − ohne Unterschied

Mit der STG Academy in Kiel fördert das Sailing Team Germany das olympische und paralympische Segeln gleichermaßen. Kröger ist Projektleiter für integratives Segeln beim STG: „Kaum eine Sportart bietet so viele Möglichkeiten, Menschen mit Behinderungen voll zu integrieren. Für jede Art der Behinderungen stehen technische Adaptionen an Bord zur Verfügung, die das Segeln eines Bootes ermöglichen“, erläuterte der sympathische Erfolgssportler dem Publikum im Audi Zentrum Hamburg. Ein Fazit des Abends: Innovation kennt keine Grenzen!