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40 Jahre SAP – Teil 1: Von Walldorf in die Welt: 40 Jahre SAP


Sie heißen R/1, R/2 und R/3 und sie haben die Geschäftswelt in kürzester Zeit revolutioniert. Hinter den unscheinbaren Kürzeln steckt eine beispiellose Innovationsgeschichte. Es ist die Geschichte der Firma „Systemanalyse und Programmentwicklung“, kurz SAP. Es ist auch die Geschichte tausender Unternehmen auf der ganzen Welt, die mit Geschäftslösungen von SAP ihre Arbeitsprozesse einfacher und besser machen. In diesem Jahr feierte der Walldorfer Softwarekonzern 40. Geburtstag. Blicken wir zurück auf seine Entwicklung vom mittelständischen Unternehmen zum weltweiten Marktführer für Geschäftslösungen.

Den Grundstein legte 1972 ein Fünf-Mann-Start-up im nordbadischen Weinheim. Die Vision der damaligen IBM-Mitarbeiter Hector, Hopp, Tschira, Plattner und Wellenreuther: Unternehmen sollten in der Lage sein, ihre Zahlen via Tastatur direkt in den Computer einzugeben und zu verarbeiten. Die Idee der Standardsoftware war geboren. Ihre ersten Programme entwickeln die Fünf nachts und am Wochenende. Mit nur einem Kunden wagen sie den Sprung in die Selbständigkeit.

1973 entwickeln die Gründer die erste elektronische Finanzbuchhaltung − das „System RF“, Grundstein für das spätere „SAP R/1“-System. Der Buchstabe „R“ im Produktnamen steht für „Realtime“: Daten, die vorher zeitverzögert über Nacht verarbeitet wurden, aktualisiert die Software nun unmittelbar. Firmen können beispielsweise Warenbestände aktuell abrufen und Aufträge bearbeiten.

1975 decken Unternehmen mit SAP-Software bereits den Einkauf, die Bestandsführung und die Rechnungsprüfung ab. Ein Markenzeichen der SAP-Entwicklungen: die Integration aller Geschäftsanwendungen im Unternehmen in ein gemeinsames System. Daten aus der Materialwirtschaft fließen direkt in die Finanzbuchhaltung ein; Rechnungsprüfungen und Buchungen lassen sich von nun an in einem Arbeitsgang erledigen, durchgängige Prozesse werden Realität. 1979 folgt eine erste Neukonzeption der SAP-Software, SAP R/2 wird für Großrechner veröffentlicht.

Knapp 10 Jahre nach Firmengründung nutzen bereits über 200 Unternehmen die Software des badischen Mittelständlers. Ein weiteres Merkmal von SAP: die enge Zusammenarbeit mit den Kunden bei der Weiterentwicklung von Geschäftsanwendungen. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen mittlerweile nach Walldorf verlegt. 1984 gründen die fünf Chefs die SAP (International) AG. Sie wird in den nächsten 10 Jahren vom erfolgreichen Mittelständler zum Global Player wachsen.

R/3 revolutioniert die Geschäftswelt
Das neue System R/3 gewinnt Ende der 80er Jahre zunehmend an Konturen. Rund 85 Millionen DM fließen dafür in Forschung und Entwicklung – rund ein Drittel des Umsatzes der SAP AG. Die Software wird die Unternehmenswelt revolutionieren: Erstmals lässt sich ein serverbasiertes Firmennetzwerk aufbauen und die Software auf Rechnern unterschiedlicher Hersteller betreiben. Konzerne und Mittelständler können nun Tochtergesellschaften und Niederlassungen an ihre Unternehmensprozesse anbinden. 1992, im 20. Firmenjahr, geht SAP R/3 an den Markt. Ein beispielloser Innovations- und Wachstumsschub folgt. …

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