• Hart am Wind Düsseldorf
    Der Erfolg geht weiter
    Die Athleten der Segelnationalmannschaft als Inspiration für den Mittelstand? Schon in ihrem ersten Jahr ...

    Die Athleten der Segelnationalmannschaft als Inspiration für den Mittelstand? Schon in ihrem ersten Jahr ...  Weiterlesen »

  • STG und SAP
    Roadshow-Neustart in Singen
    no excerpt

    „Hart am Wind“: Zweite Auflage startet in Singen Die Roadshow „Hart am Wind“ tourt wieder durch Deutschland. Mit an Bord ist  Weiterlesen »

Top-Resonanz bei Auftakt-Event


Volles Haus in Frankfurt: Über 200 mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer waren zum Auftakt der Roadshow „Hart am Wind“ in Europas größtes Autohaus von Audi gekommen. „Ich bin fasziniert, welche Zugkraft unsere neue Initiative aus dem Stand hat“, freute sich BVMW-Bundesgeschäftsführer Dr. Stefan Dittrich.

Für Moderator Boris Karkowski (Markt & Mittelstand) begann der Abend mit einer dicken Überraschung: Sein erster Gast war Markus Koy – beide kennen sich aus der Jugend. Während Boris Karkowski eine journalistische Laufbahn einschlug, ist Koy heute Spitzensegler und zweifacher Europameister in der Gattung Starboot. Für ihn ist das Wichtigste beim Segeln: „Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung – gepaart mit Biss und Leidenschaft“. Wie ein guter Unternehmer kombiniert ein Sportler seine Strategie mit taktischen Maßnahmen.

Im Wettkampf müssen Entscheidungen in kürzester Zeit getroffen werden, Fehler werden sofort bestraft. „Es geht darum, in widrigen Situationen schnell das Richtige zu tun“, so Koy. Wie Innovationen dabei helfen, erläuterte Oliver Schwall, Geschäftsführer des Sailing Teams Germany: „Wir haben gemeinsam mit SAP Wissensdatenbanken entwickelt, die unser Know-how festhalten. Etwa wie Boote eingestellt werden müssen und wie bestimmte Segelreviere zu fahren sind“. Die Technologie sei ein „Game Changer“. Am Anfang hätte der Wettbewerb diese Innovation nicht ernst genommen, heute erkundigten sich auch andere Segelnationen nach dieser Art von Software. „Wir wissen heute nach jedem Training: Waren unsere Wenden gut? Waren wir schnell genug? Alles dank der Analysen auf einem iPad. direkt auf dem Boot. Das war früher absolut undenkbar und macht uns immer ein Stückchen besser“, so Sportler Koy.

Während beim Sport zumindest Tabellen und Ergebnisse einen gewissen Aufschluss darüber geben, wo man im Wettbewerb steht, ist das für Unternehmer schon schwieriger. Stefan Holland (SAP) stellte ein Werkzeug vor, mit dem Firmenchefs innerhalb von 40 Minuten eine Standortbestimmung machen können. Der so genannte „Business Performance Index“ ist kostenlos und wurde von unabhängigen Partnern entwickelt. Über 2.000 Unternehmen aus Fertigung, Dienstleistung und Handel haben ihn bereits durchlaufen. „Unternehmer können sich anonym mit anderen Wettbewerbern aus ihrer Branche vergleichen – online und repräsentativ“, sagt Holland. Am Ende steht eine Punktzahl zwischen 0 und 100. „Im Schnitt liegen Unternehmen bei rund 71 Punkten, die besten Firmen ihrer Branche aber nahe 95“, so Holland.

Interessantes Ergebnis aus den Durchläufen der ersten beiden Jahre: Die IT-Unterstützung und der Unternehmenserfolg hängen direkt miteinander zusammen. „Je eher ich an der richtigen Stelle durch IT unterstützt werde, desto wirtschaftlicher arbeite ich“, sagt Holland und lud die Unternehmer ein, den Index gleich vor Ort auszuprobieren. Bei seinem Vortrag wurde Holland von Live-Zeichner Martin Burkhardt aus Mannheim unterstützt, der den BPI farbenfroh in Szene setzte. Auch dafür gab es viel Applaus. Und beim anschließenden Buffet im technisch-faszinierenden Ambiente des neuen Audi terminals nutzten die Besucher jede Gelegenheit, sich mit den Referenten auszutauschen. „Ein inspirierender Abend, ich freue mich schon auf die Fortsetzung in Hamburg“, schloss Moderator Karkowski.